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Eröffnungskonzert

Karfreitag, 14. April
17:00 Uhr, Stadtkirche

Das 23. Bayreuther Osterfestival wird tradtitionell am Karfreitag in der Bayreuther Stadtkirche eröffnet. Feierlich und zur Jahreszeit passend gestaltet die Bayreuther Stadtkantorei gemeinsam mit La Banda unter der Leitung von Michael Dorn das Eröffnungskonzert 2017.

Matthäus-Passion von Georg Philipp Telemann

Leitung: Michael Dorn

Stadtkantorei Bayreuth

La Banda

Solisten:

Anna Nesyba, Sopran
Kirsten Obelgönner, Alt
Christian Rathgeber, Tenor
Michael Kranebitter, Bass

Michael Dorn

Michael Dorn, geboren und aufgewachsen in Roth, Mittelfranken, nahm seinen ersten Orgelunterricht bei KMD Klaus Wedel (Roth) und später bei KMD Helmut Scheller in Nürnberg. Er studierte Evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München, u.a. bei Katarina Lelovics und Prof. Harald Feller (Orgel) und Prof. Michael Gläser (Chorleitung). Anschließend machte er ein Praktikumsjahr an der St. Anna in Augsburg bei KMD Michael Nonnenmacher. Seit 1998 hat er die Leitung verschiedener Chöre und Vokalensembles übernommen und ist außerdem bei Konzerten in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland als Organist und Continuo-Spieler tätig. Michael Dorn ist Träger des Kultur-Förderpreises des Lions-Clubs Roth-Hiltpoltstein. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Prof. Christoph Bossert und Prof. Frieder Bernius. Von 2006 bis 2009 war Michael Dorn Kantor an der evangelischen Stadtkirche Naila mit Dekanatsauftrag für das Dekanat Hof. Seit September 2009 ist er Stadt- und Dekanatskantor an der Stadtkirche Bayreuth.

Stadtkantorei

Die Stadtkantorei Bayreuth wurde im Jahr 1961 von Prof. Victor Lukas gegründet und widmet sich seitdem der Pflege des geistlichen Oratorienrepertoires sowie der Ausgestaltung festlicher Gottesdienste in der Stadtkirche. Neben den großen Oratorien von Bach, Händel und Mendelssohn stehen regelmäßig auch unbekanntere Werke aus den vergangenen Jahrhunderten auf dem Programm, u.a. das Weihnachtsoratorium von C.H. Graun oder die Johannes-Passion von G.A. Homilius.

La Banda

"La Banda" ist ein Orchester aus renommierten Musikern der "Alten Musik-Szene". Mit einem Repertoire, das die Passionen, Oratorien und die Kantaten J.S. Bachs umfasst, sowie von den großen Chorwerken und Opern von Monteverdi, Händel, Haydn, Mozart und Beethoven bis zum Brahms-Requiem reicht, hat sich "La Banda" seit 1995 durch über 1000 Konzerte und zahlreiche Rundfunkaufnahmen in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland eine begeisterte Fangemeinde erspielt. Das hervorstechende Merkmal von "La Banda" ist das lebendige und ausdrucksstarke Musizieren, der intensive Kontakt der Musiker untereinander und die Freude am Spiel, die schnell den Funken zum Publikum überspringen lässt. "Alte", also historische Instrumente und ein Studium der Musizier-Praxis sowie der Spieltechniken früherer Jahrhunderte stellen dabei eine selbstverständliche Basis dar. Doch soll die "historische Aufführungspraxis" kein Selbstzweck sein. Im Vordergrund der musikalischen Überlegungen steht die Idee, Geist und Herz der Musik früherer Epochen wieder fühlbar und erlebbar zu machen.

Anna Nesyba

Die vielseitige Lübecker Sopranistin Anna Nesyba studierte an der Hochschule für Musik Würzburg Schulmusik, Violine, Barockvioline und schließlich Gesang in der Klasse von Prof. Monika Bürgener und konnte sich über zahlreiche Wettbewerbserfolge und Stipendien freuen. Nach Gastengagements an den Theatern Würzburg, Chemnitz und der Zomeropera Alden Biesen wurde Anna Mitglied des Opernstudios am Staatstheater Kassel und sang dort u.A. Musetta, Adele, Papagena und zuletzt die anspruchsvolle Partie der Protagonista in Berios Un re in ascolto, wie auch in der „Opernwelt“ lobend erwähnt. 2016 wirkte Sie als 1. Dame an einer Produktion der Zauberflöte in Johannesburg/Südafrika mit. 2017 freut sie sich auf Produktionen wie La voix humaine von Poulenc, Orlando von Steffani und Westside Story von Bernstein. Ein besonderer Schwerpunkt ist für Anna Nesyba die Historische Aufführungspraxis Alter Musik; so hatte sie als Gast bei Festivals wie den Händelfestspielen Göttingen, dem Kissinger Sommer und dem Mozartfest Würzburg das Vergnügen, mit Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Musica Alta Ripa oder der Capella Basilensis zu musizieren. Wertvolle Impulse erhielt sie u.A. von Frieder Bernius, Pauline Nobes und Jörg Straube. Annas umfassendes Konzertrepertoire reicht bis zur Musik der Gegenwart. Sie durfte bereits mit. Komponisten wie Buchenberg, Hosokawa und Penderecki deren Werke erarbeiten und war an zahlreichen Uraufführungen beteiligt. Seit 2014 hat Anna eine Dozentur am Institut für Musik der Universität Kassel.

Kirsten Obelgönner

Die Mezzosopranistin Kirsten Obelgönner erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Köln (Konzertexamen bei Prof. Josef Protschka) und intensivierte ihre Studien auf Meisterkursen, u.a. bei Julia Hamari und Hilde Zadek sowie bei Kurt Widmer und Josef Protschka. Von 2000 bis 2005 war sie am Theater der Stadt Heidelberg engagiert, wo sie u.a. als Dorabella (Cosi fan tutte), als Angelina (Cenerentola) sowie in der Titelpartie von Thomas´ Mignon zu sehen war. Zuletzt war sie am Stadttheater Gießen tätig und singt als freie Mitarbeiterin im SWR-Vokalensemble Stuttgart. Seit 2008 ist Kirsten Obelgönner Mitglied des Festspielchores der Wagner-Festspiele in Bayreuth und trat 2010/11 unter der Leitung von Sebastian Weigle als Lehrbube in "Die Meistersinger von Nürnberg" und 2011 unter Thomas Hengelbrock als Edelknabe im "Tannhäuser" auf. Zudem fühlt sie sich im Oratorium (z.B. J.S. Bachs Weihnachtsoratorium) und im Liedgesang zuhause. Neben ihrer sängerischen Tätigkeit widmet sich Kirsten Obelgönner nun auch wieder vermehrt dem Unterrichten.

Christian Rathgeber

Christian Rathgeber erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor. Er absolvierte ein Diplom – Gesangsstudium an der Musikhochschule Mainz bei Prof. Andreas Karasiak. Derzeit betreut ihn Nadine Secunde aus Wiesbaden. Sein Schwerpunkt liegt auf Tenorpartien der “Alten Musik” und der frühen Romantik von Monteverdi, Bach, Händel bis Mendelssohn, die ihm eine rege Konzerttätigkeit deutschlandweit ermöglichen. Konzerte führten ihn u.a. als Evangelist nach Israel in J. S. Bachs Johannes-Passion, nach Südafrika mit Bachs h-Moll Messe und mit Bachkantaten nach Paris (Theatre des Champs-Elysees), Aix en Provence und in die Schweiz. Christian Rathgeber ist regelmäßiger Solist der “Bachkantatenreihe” Mainz unter Prof. Ralf Otto und war Mitglied des “Jungen Ensembles” am Staatstheater Mainz. Auf der Opernbühne war er in zahlreichen Produktionen im Staatstheater Mainz, Staatstheater Wiesbaden und im Landestheater Rudolstadt zu sehen. Er arbeitetet mit Regisseuren wie Tatjana Gürbaca, Christoph Nehl und Sigrid T`Hooft zusammen. Eine intensive Arbeit in Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent, Balthasar-Neumann-Chor, Rundfunkchor Berlin und der Lauttencompagney Berlin runden sein musikalisches Schaffen ab.

Michael Kranebitter

Michael Kranebitter begann sein Studium bei Karl-Heinz Hanser am Konservatorium des Landes Tirol. Anschließend wechselte er an die Hochschule für Musik und Theater München, wo er bis 2009 bei u.a. Sylvia Greenberg und Gabriele Fuchs studierte, Stipendiat der Yehudi Menuhin Stiftung war und mehrere Meisterkurse besuchte. 2007 debütierte er sowohl bei den Innsbrucker Festwochen, als auch an der Staatsoper Unter den Linden Berlin in G. F. Telemanns Der geduldige Sokrates unter der Leitung von René Jacobs. Nach Abschluss seines Studiums gastierte er in einer Open-Air Produktion des Theaters Ingolstadt als Escamillo in G. Bizets Carmen, als Eugen Onegin in der gleichnamigen Oper P. J. Tschaikowskys in Salzburg, als Figaro in W. A. Mozarts Le nozze di Figaro am Prinzregententheater in München und in W. A. Mozarts Die Zauberflöte am Teatro dell‘ Opera Rom. An der Semperoper Dresden war er bisher in Cuis »Der gestiefelte Kater«, Henzes »Wir erreichen den Fluss«, Hankes »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren«, Schostakowitschs »Moskau, Tscherjomuschki«. Zu Beginn der Spielzeit 2017/18 wird Michael Kranebitter an der Opéra national de Paris in Lehars »Die lustige Witwe« debutieren.

KONZERTÜBERTRAGUNG:


Mittwoch, 12. Juni 2019, 20.05 Uhr
Konzertabend auf BR-Klassik

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